Betreute Gerichtliche Bestellung
Ab der Version 1.9.0 haben wir die Funktion für Gerichtliche Bestellungen deutlich verbessert, um dir noch mehr Übersicht und Flexibilität zu bieten. Hier erfährst du, was sich geändert hat und wie du die neuen Möglichkeiten optimal nutzen kannst.
Warum ist das nützlich?
Wechsel der Gerichtlichen Bestellung: Wenn sich die Gerichtliche Bestellung ändert, kannst du die neue Bestellung hinzufügen und die alte behalten. So verlierst du nie den Überblick über frühere Entscheidungen.
Vollständige Historie: Du kannst jederzeit nachvollziehen, welche Bestellungen in der Vergangenheit getroffen wurden – ideal für die Dokumentation und Nachverfolgung von Fällen.
Nur eine aktive Bestellung: Es kann immer nur eine Gerichtliche Bestellung aktiv sein. Wenn du eine neue Bestellung als aktiv markierst, wird die vorherige automatisch inaktiv. Der Status wird durch eine grüne (aktiv) oder rote (inaktiv) Markierung klar angezeigt.
Um mit Betreuten zu arbeiten, gehe zum Tab mit dem Symbol ‚Betreute‘, wie auf dem Bild gezeigt.

Um eine Gerichtliche Bestellung zur Liste hinzuzufügen, folge den Schritten, wie in der Abbildung gezeigt.

Nachdem du auf „Gerichtliche Bestellung +“ geklickt hast, erscheint ein Pop-up-Fenster, in dem du alle benötigten Felder ausfüllen kannst.
Ganz oben siehst du den Status. Wenn du mehrere Gerichtliche Bestellungen in der Liste hast, kann nur eine aktiv sein – alle anderen sind inaktiv. Falls bereits eine Bestellung in der Liste aktiv ist, wird sie automatisch inaktiv, sobald du nach der Bearbeitung einer anderen Bestellung den Status auf „aktiv“ setzt. Bei der Berechnung der Pauschalvergütung werden alle Daten aus der aktiven Gerichtlichen Bestellung verwendet.

Du siehst unter dem Titel den Hinweis, dass die Informationen wichtig sind für den Pauschalvergütung.
Wenn du keine Informationen zum Aufenthaltsort und Vermögensstatus für den Betreuten eingibst, erhältst du daher eine falsche Berechnung der Rechnung in den Briefen. Die Pauschalvergütungstabelle wird dann falsch verarbeitet.
Wie auf dem Bild gezeigt, füge zuerst den Aufenthaltsort hinzu, indem du auf ‚Aufenthaltsort hinzufügen +‘ klickst (unter der Nummer 1), und füge auch den Vermögensstatus hinzu, indem du auf ‚Vermögensstatus hinzufügen +‘ klickst (unter der Nummer 2).

In diesem Beispielfall haben wir jeweils 2 Status im Aufenthaltsort (Nummer 1) und Vermögensstatus (Nummer 2) hinzugefügt. Falls mehr benötigt werden, so gibt es keine Begrenzung in der Anzahl. Das Programm berücksichtigt alle Status mit Datum und berechnet dies gemäß der Pauschalvergütungstabelle.

Auch vergiss nicht, die Informationen zu ‚Beschluss vom‘ und ‚Beschluss ab‘ einzutragen. Es ist ebenfalls nötig für eine richtige Berechnung bei der Vergütung.

Als Nächstes wähle den ‚Betreuer‘ aus dem Dropdown-Menü aus.
Um zu erfahren, wie man einen Betreuer erstellt, folge diesem Link.

Wenn du Betreute von einem Vorbetreuer übernimmst, entferne das Häkchen bei ‚Erstbetreuung‘.

Nachdem du den Bereich ‚Institution (Amtsgericht)‘ in der Eingabe erreicht hast, wähle unten unter dem Titel aus dem Dropdown-Menü das zuvor von dir gespeicherte Amtsgericht aus.
Wenn du Amtsgericht noch nicht zum Bereich ‚Institution‘ hinzugefügt hast, folge diesem Link, um zu erfahren, wie das gemacht wird.

Nachdem du ein Institut ausgewählt hast, erscheinen zusätzliche Felder, die bereits mit den Daten des ausgewählten Instituts ausgefüllt sind. Wenn du Änderungen in diesen Feldern vornimmst, werden diese Daten auch im ursprünglichen Institut aktualisiert. Dies dient der Vereinfachung: Falls sich beispielsweise die Telefonnummer oder andere Daten ändern, kannst du dies direkt hier anpassen.

Bezüglich des Bankkontos verhält es sich hier etwas anders:
Hier findest du eine Checkbox. Wenn diese Option aktiviert ist, kannst du eine eigene Bankverbindung angeben, die unabhängig von der Bankverbindung der Behörde ist. Änderungen an dieser Bankverbindung wirken sich nicht auf die Behörde aus.
Wenn die Option deaktiviert ist, wird die Bankverbindung der Behörde verwendet. In diesem Fall werden Änderungen, die du hier vornimmst, automatisch in der Behörde übernommen.

Eine „Gerichtliche Bestellung“ kann eine unterschiedliche Anzahl von Kontaktpersonen enthalten. Wenn das Institut bereits eine Liste von Kontaktpersonen hat, kannst du in der „Gerichtlichen Bestellung“ aus den vorhandenen Kontaktpersonen auswählen, indem du einfach das Checkbox auf der linken Seite der jeweiligen Kontaktperson anklickst.
Alternativ kannst du auf „Einfügen“ klicken und eine neue Kontaktperson erstellen. Diese wird dann automatisch dem Institut hinzugefügt – die Änderung ist also global. Wenn du eine Kontaktperson bearbeitest, werden diese Änderungen ebenfalls im Institut übernommen. Das Gleiche gilt für das Löschen: Die Kontaktperson wird vollständig aus dem Institut entfernt.
In diesem Fall, wie in der Abbildung gezeigt, wurden zwei von drei Kontaktpersonen ausgewählt, indem die Checkboxen auf der linken Seite angeklickt wurden.
Um zu erfahren, wie man Kontaktpersonen zu einem Institut hinzufügt, folge diesem Link.

Um zu erfahren, wie man Aufgabenkreis-Gruppen und den Aufgabenkreis selbst hinzufügt, folge diesem Link.
Um zu erfahren, wie man Aufgabenkreis-Gruppen zu einer „Gerichtlichen Bestellung“ hinzufügt, folge diesem Link.

Du kannst Aufgabenkreise in der Registerkarte „Aufgabenkreise“ hinzufügen, die auch im Kalender angezeigt werden. Klicke auf die Schaltfläche, wie in der Abbildung gezeigt. Danach erscheint ein Pop-up-Fenster mit den Einstellungen.

Zuerst wählst du den Starttag aus. Dann kannst du im Dropdown-Menü auswählen, ob das Ereignis aus dem Aufgabenkreis jeden Tag, jede Woche, jeden Monat oder benutzerdefiniert stattfinden soll. Bei der benutzerdefinierten Option kannst du bestimmte Tage in der Woche auswählen. Die Aufgabenkreise werden in der Reihenfolge hinzugefügt, die du in den Einstellungen festgelegt hast.
In diesem Fall wurde „jede Woche“ ausgewählt, daher wird jede Woche eine Aufgabe hinzugefügt.
Unten findest du eine Checkbox. Wenn du diese aktivierst, legst du fest, dass die Aufgaben nur an Werktagen stattfinden sollen. Falls das ausgewählte Datum – wie hier der 22. März 2025 – auf ein Wochenende (Samstag) fällt, wird die Aufgabe auf den nächsten Werktag (Montag) verschoben.

Unten befindet sich ein Dropdown-Menü, in dem du einen Treffpunkt auswählen kannst, der ebenfalls in den Anwendungseinstellungen festgelegt ist. Bei Bedarf kannst du einen weiteren Treffpunkt hinzufügen, indem du rechts neben dem Dropdown-Menü auf das + klickst.
Wenn du etwas aus dem Dropdown-Menü auswählst, erscheinen rechts daneben Schaltflächen zum Bearbeiten, Hinzufügen oder Löschen.
Achtung: Diese Einstellungen sind global. Wenn du etwas änderst, wird dies überall übernommen.

Und die letzte Einstellung: Diese Checkbox „Einstellungen speichern“. Wenn die Checkbox aktiviert ist, werden alle oben ausgewählten Einstellungen gespeichert.

Nachdem du auf Hinzufügen klickst, erscheint unten eine Pop-up-Leiste mit der Benachrichtigung, dass die Aufgabenkreise erst hinzugefügt werden, nachdem du auf Speichern geklickt hast.

Mit dieser Schaltfläche kannst du Erinnerungen für die gesetzlich vorgeschriebenen Berichte hinzufügen.

Nachdem du auf die Schaltfläche geklickt hast, öffnet sich ein Pop-up-Fenster. Hier kannst du die Erinnerungen für deine Berichte konfigurieren:
Datum:
Das angezeigte Datum wird automatisch aus dem von dir gewählten Beschluss ab-Datum übernommen.
Erster Bericht (Anfangsbericht):
Du siehst eine Checkbox mit der Bezeichnung „Erster Bericht“.
Wenn du diese Checkbox aktivierst, wird eine Erinnerung für den Anfangsbericht eingerichtet, die drei Monate nach dem Beschluss ab-Datum fällig ist.
Das genaue Datum der Erinnerung wird automatisch berechnet und unter der Checkbox angezeigt.
Wenn du diese Erinnerung nicht benötigst, kannst du die Checkbox einfach deaktivieren.

Unterhalb der Option für den Ersten Bericht findest du die Checkbox „Jahresbericht“.
Automatische Berechnung:
Wenn du die Checkbox aktivierst, wird automatisch ein Datum berechnet, das genau ein Jahr nach dem Beschluss ab-Datum liegt.
Du kannst das Datum bei Bedarf manuell anpassen, um es an deine Bedürfnisse anzupassen.
Ende der Erinnerungen:
Im Dropdown-Menü „Ende der Erinnerungen“ kannst du wählen:
„Nie“: Die Erinnerungen werden unbegrenzt wiederholt.
„Bis zu einem bestimmten Datum“: Du kannst ein Enddatum festlegen, bis zu dem die Erinnerungen wiederholt werden sollen.
Wiederholung der Aufgaben:
Die nächste Erinnerung für den Jahresbericht wird nur dann erstellt, wenn du die aktuelle Aufgabe als erledigt markierst.
Das bedeutet, dass das System automatisch eine neue Erinnerung für das nächste Jahr erstellt, sobald du den aktuellen Jahresbericht abschließt.
Deaktivierung:
Wenn du keine jährlichen Erinnerungen benötigst, kannst du die Checkbox einfach deaktivieren.

Der letzte Checkbox ist „Einstellungen speichern“. Wenn er aktiviert ist, werden alle oben ausgewählten Einstellungen gespeichert, zum Beispiel für den nächsten Betreuten.

Nachdem du auf Hinzufügen klickst, erscheint eine Pop-up-Leiste mit der Benachrichtigung, dass die Erinnerung für den Jahresbericht erst hinzugefügt wird, nachdem du auf Speichern geklickt hast.
